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PSA-DiagnostikIndividuelle BeratungNachsorge

Prostatakrebs: Diagnostik und Begleitung in Wiesbaden

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Früherkennung verbessert die Behandlungschancen erheblich. Wir übernehmen Diagnostik, Therapiekoordination und engmaschige Nachsorge.

  • Umfassende Diagnostik mit PSA-Test, Ultraschall und klinischer Untersuchung
  • Individuelle Beratung und Koordination weiterführender Behandlungen
  • Strukturierte Nachsorge und langfristige urologische Begleitung
Urologie am Kurhaus – Privatpraxis für Urologie in Wiesbaden
Ihre Vorteile

Prostatakrebs / Prostatakarzinom in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden

MRT-Fusionsbiopsie

Präzise Gewebeentnahme mit modernster Bildgebung.

PSA-Monitoring

Verlaufskontrolle für rechtzeitige Intervention.

Active Surveillance

Engmaschige Überwachung als Alternative zur sofortigen Therapie.

Individuelle Beratung

Gemeinsam die beste Therapieoption für Sie finden.

Was ist das?

Was ist Prostatakrebs?

Das Prostatakarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung der Vorsteherdrüse. Es wächst oft langsam und verursacht lange keine Beschwerden – deshalb ist regelmäßige Vorsorge entscheidend. Bei früher Diagnose bestehen sehr gute Heilungschancen.

  • Häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland
  • Im Frühstadium meist ohne Beschwerden
  • Früherkennung durch regelmäßige Vorsorge entscheidend
  • Risiko steigt mit Alter und familiärer Vorbelastung
HarnblasePeriphere ZoneMeiste Karzinome hierÜbergangszoneBPH entsteht hierZentrale ZoneSchematischer Sagittalschnitt

Risikofaktoren für Prostatakrebs

Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an. Familiäre Vorbelastung (Vater, Bruder) sowie Bewegungsmangel und Übergewicht erhöhen das Risiko zusätzlich.

  • Alter: Risiko steigt ab dem 50. Lebensjahr
  • Familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko erheblich
  • Lebensstil: Bewegungsmangel und Übergewicht
  • Ethnische Faktoren beeinflussen die Häufigkeit

Diagnostik in unserer Praxis

Wir führen PSA-Bluttest, digitale rektale Untersuchung (DRE) und transrektalen Ultraschall (TRUS) durch. Bei auffälligen Befunden erfolgt die zeitnahe Überweisung an spezialisierte Zentren.

  • PSA-Test: Prostataspezifisches Antigen im Blut
  • DRE: Digitale rektale Tastuntersuchung
  • TRUS: Transrektaler Ultraschall der Prostata
  • Überweisung für MRT und Biopsie bei Bedarf

Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge

Die Therapie richtet sich nach Stadium, Aggressivität, Alter und Gesundheitszustand. Wir beraten Sie umfassend und koordinieren die Zusammenarbeit mit Spezialisten und Kliniken.

  • Active Surveillance bei wenig aggressiven Tumoren
  • Radikale Prostatektomie oder Strahlentherapie
  • Hormontherapie und medikamentöse Behandlungen
  • Strukturierte Nachsorge mit PSA-Verlaufskontrollen
Ablauf

Ablauf Ihrer Prostatakrebs / Prostatakarzinom in der Praxis

  1. 1

    Anamnese und Risikobewertung

    Erfassung Ihrer Krankengeschichte und familiären Vorbelastungen für eine individuelle Risikobewertung.

  2. 2

    PSA-Test und Labordiagnostik

    Blutentnahme zur PSA-Bestimmung; erhöhte Werte werden im klinischen Gesamtkontext beurteilt.

  3. 3

    Ultraschalluntersuchung (TRUS)

    Transrektaler Ultraschall zur Beurteilung von Größe, Struktur und Auffälligkeiten der Prostata.

  4. 4

    Überweisung zur Biopsie bei Verdacht

    Gezielte Überweisung an spezialisierte Zentren für MRT-gestützte Biopsie bei auffälligen Befunden.

  5. 5

    Nachsorge und Begleitung

    Langfristige Begleitung mit PSA-Verlaufskontrollen und Koordination mit Onkologen und Kliniken.

Zahlen und Fakten

Prostatakrebs – Zahlen und Fakten

Häufigster

Krebs bei Männern

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland.

>90 %

5-Jahres-Überleben bei Früherkennung

Bei Diagnose in einem frühen, lokal begrenzten Stadium liegt die relative 5-Jahres-Überlebensrate bei über 90 Prozent.

Ab 50

Alter mit steigendem Risiko

Die Erkrankungshäufigkeit steigt ab dem 50. Lebensjahr deutlich an. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwa 70 Jahren.

Jährlich

PSA-Kontrolle empfohlen

Fachgesellschaften empfehlen ab 45 Jahren eine jährliche PSA-Bestimmung zur Früherkennung, bei familiärem Risiko bereits ab 40.

Wissenswertes

Häufige Fragen zu Prostatakrebs / Prostatakarzinom in Wiesbaden

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.

Termin vereinbaren

Medizinisch geprüft

Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie

Zuletzt geprüft:

Limitationen der Früherkennung und Risiken der Therapie

Auch die beste Diagnostik hat Grenzen, und jede Therapie kann Nebenwirkungen haben. Wir besprechen mit Ihnen offen Nutzen, Aussagekraft und mögliche Belastungen jedes Verfahrens.

  • PSA-Wert mit LimitationenErhöhte Werte können auch bei gutartiger Prostatavergrößerung oder Entzündungen auftreten – nicht jeder erhöhte PSA bedeutet Krebs.
  • Risiken der StanzbiopsieSelten: Blutung, Infektion (1–3 %), vorübergehender Harnverhalt – wir minimieren das durch Antibiotikaprophylaxe und MRT-Fusionstechnik.
  • Überdiagnose und ÜbertherapieNicht jeder entdeckte Tumor muss sofort behandelt werden – aktive Überwachung ist bei niedrigem Risiko oft die beste Wahl.
  • Nebenwirkungen der Operation (RPE)Inkontinenz und erektile Dysfunktion sind die häufigsten Folgen der radikalen Prostatektomie – moderne nervschonende Verfahren reduzieren das Risiko.
  • Strahlentherapie und HormontherapieMüdigkeit, Reizung von Blase/Darm bzw. Hitzewallungen, Libidoverlust und Knochendichteverlust können auftreten.

Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie ist individuell. Eine Zweitmeinung und interdisziplinäre Tumorkonferenz gehören für uns zum Standard.

Quellen und Leitlinien

Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.

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