Urologie für Frauen: Diskrete und einfühlsame Behandlung in Wiesbaden
Urologie ist nicht nur Männersache. Viele Frauen leiden unter Blasenbeschwerden, Harnwegsinfekten oder Inkontinenz. In unserer Privatpraxis bieten wir Ihnen eine diskrete, einfühlsame und kompetente Behandlung.
- Einfühlsame und diskrete Atmosphäre
- Erfahrung mit frauenspezifischen Beschwerden
- Ganzheitliche Diagnostik und Therapie

Privatpraxis
Dr. med. Feroz Afghanyar
Bewertung
4.9/5 · 127
Warum zum Urologen als Frau?
Der Urologe ist nicht nur für Männer zuständig, sondern Spezialist für die Harnwege und Nieren bei allen Geschlechtern. Frauen sind sogar häufiger von Harnwegsinfekten und Blasenproblemen betroffen als Männer. Eine fachärztliche Abklärung und Behandlung kann Beschwerden gezielt lindern und Folgeprobleme verhindern.
- Wiederkehrende Blasenentzündungen (Zystitis)
- Harninkontinenz (Belastungs- und Dranginkontinenz)
- Reizblase (Overactive Bladder)
- Nierensteine
- Blut im Urin (Hämaturie)
- Beckenboden-Problematiken
Häufige Beschwerden bei Frauen
Frauen sind aufgrund der kürzeren Harnröhre deutlich anfälliger für Harnwegsinfekte als Männer. Auch Inkontinenz – insbesondere nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren – ist ein häufiges Problem, das sich gut behandeln lässt.
- Blasenentzündungen: Häufig wiederkehrend, gezielte Behandlung wichtig
- Harninkontinenz: Belastungsinkontinenz (z. B. beim Husten) und Dranginkontinenz
- Reizblase: Häufiger, starker Harndrang ohne Infektion
- Hormonbedingte Veränderungen in den Wechseljahren
- Nierensteine und Harnleitersteine
Ganzheitliche Betreuung
Wir betrachten Ihre Beschwerden ganzheitlich und arbeiten bei Bedarf eng mit Gynäkologen und Physiotherapeuten zusammen. Beckenbodentraining, Lebensstilanpassungen und medikamentöse Therapie ergänzen sich oft optimal.
Kosten
Die Diagnostik und Behandlung wird nach GOÄ abgerechnet. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel.
Selbstzahlerinnen beraten wir vorab transparent zu den anfallenden Kosten.
Ablauf Ihrer Urologie für Frauen in der Praxis
- 1
Ausführliches Gespräch
In einem vertraulichen Gespräch erfassen wir Ihre Beschwerden, Vorgeschichte und bisherige Behandlungen.
- 2
Urindiagnostik
Eine Urinuntersuchung gibt schnell Aufschluss über mögliche Infektionen oder andere Auffälligkeiten.
- 3
Ultraschalluntersuchung
Mit dem Ultraschall beurteilen wir Nieren, Blase und Restharnvolumen – schmerzfrei und nicht-invasiv.
- 4
Individuelle Therapie
Auf Basis der Befunde erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan – von Medikamenten über Beckenbodentraining bis zu spezialisierten Verfahren.
- 5
Nachsorge und Prävention
Wir begleiten Sie langfristig und beraten zu vorbeugenden Maßnahmen, um wiederkehrende Beschwerden zu vermeiden.
Häufige Fragen zu Urologie für Frauen in Wiesbaden
Selbstverständlich! Der Urologe ist Spezialist für die Harnwege und Nieren – bei Männern und Frauen. Insbesondere bei Blasenproblemen, Inkontinenz und wiederkehrenden Infekten ist der Urologe die richtige Anlaufstelle.
Wir legen großen Wert auf eine diskrete und einfühlsame Atmosphäre. Die meisten Untersuchungen (Urintest, Ultraschall) sind schmerzfrei und nicht-invasiv.
Neben der akuten Behandlung beraten wir Sie ausführlich zu vorbeugenden Maßnahmen – von Trinkverhalten über Intimhygiene bis zu prophylaktischen Medikamenten bei häufigen Rezidiven.
Beckenbodentraining ist eine der wichtigsten Maßnahmen bei Belastungsinkontinenz und kann die Beschwerden deutlich verbessern. Wir beraten Sie gerne und empfehlen bei Bedarf spezialisierte Physiotherapie.
Nein, als Privatpraxis können Sie direkt einen Termin vereinbaren – ohne Überweisung.
Bei urologischen Beschwerden in der Schwangerschaft, wie Harnwegsinfekten, beraten und behandeln wir Sie gerne in enger Abstimmung mit Ihrem Gynäkologen.
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Termin vereinbarenMedizinisch geprüft
Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie
Zuletzt geprüft:
Grenzen der Diagnostik und Therapie – ehrlich eingeordnet
Die meisten urologischen Untersuchungen bei Frauen sind schonend (Gespräch, Urinlabor, Ultraschall). Wichtig ist die richtige Balance: gründlich abklären, ohne zu übertherapieren.
- Antibiotika mit AugenmaßBei wiederkehrenden Blasenentzündungen ist die wiederholte, ungezielte Antibiotikagabe der häufigste Fehler – sie fördert Resistenzen und stört die Schleimhautflora. Leitliniengerecht gehören Urinkultur und Ursachensuche vor jede Dauertherapie.
- Rezidive trotz Therapie möglichAuch bei optimaler Behandlung können Harnwegsinfekte wiederkehren. Vorbeugende Maßnahmen (Trinkverhalten, Ansäuerung, Immunprophylaxe, lokale Östrogene nach den Wechseljahren) senken das Risiko, beseitigen es aber nicht immer vollständig.
- Invasive Diagnostik nur bei IndikationEine Blasenspiegelung ist gelegentlich nötig (z. B. bei Blut im Urin), bleibt aber die Ausnahme. Sie kann kurzzeitig Brennen oder selten einen Infekt verursachen – wir setzen sie gezielt und nicht routinemäßig ein.
- Schnittstelle zur GynäkologieBeschwerden wie Inkontinenz oder Senkungsgefühl haben oft sowohl urologische als auch gynäkologische Ursachen. Wo sinnvoll, empfehlen wir die interdisziplinäre Abklärung statt einer einseitigen Therapie.
Blut im Urin, Fieber mit Flankenschmerz oder anhaltende Beschwerden trotz Therapie gehören immer in ärztliche Abklärung – bitte warten Sie damit nicht auf den nächsten freien Routinetermin.
Quellen und Leitlinien
- S3-Leitlinie: Unkomplizierte Harnwegsinfektionen – Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Management — AWMF / Deutsche Gesellschaft für Urologie
- Leitlinie: Harninkontinenz der Frau — AWMF / Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
- EAU Guidelines on Urological Infections — European Association of Urology
Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.
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