Krebsvorsorge für den Mann in Wiesbaden
Je früher Prostatakrebs, Blasenkrebs oder Nierenkrebs erkannt werden, desto besser die Heilungschancen. Wir bieten ein umfassendes Früherkennungsprogramm mit modernster Diagnostik.
- Individuelle Vorsorge mit PSA-Test, Ultraschall und Labordiagnostik
- Persönliche Beratung und ausführliche Befundbesprechung durch den Facharzt
- Erweiterte Sprechzeiten – auch abends und samstags verfügbar

Privatpraxis
Dr. med. Feroz Afghanyar
Bewertung
4.9/5 · 127
Krebsvorsorge Mann in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden
Mehrere Krebsarten
Prostata, Blase, Niere und Hoden systematisch untersucht.
Moderne Diagnostik
PSA-Trends, Bildgebung und Biomarker-Analyse.
Früh erkannt = heilbar
Regelmäßige Kontrolle erhöht die Heilungschancen erheblich.
Jährlich empfohlen
Ab 45 Jahren ist eine regelmäßige Vorsorge wichtig.
Was umfasst die urologische Früherkennung?
Die urologische Früherkennung entdeckt bösartige Erkrankungen der Nieren, Blase, Prostata und Hoden im Frühstadium. Wir kombinieren Labor, Bildgebung und klinische Untersuchung für ein aussagekräftiges Ergebnis.
- Prostatakrebs-Screening mit PSA-Test und Tastuntersuchung
- Blasenkrebs-Früherkennung durch Urin und Ultraschall
- Nierenkrebs-Screening mittels Sonografie
- Hodenkrebs-Vorsorge durch Tast- und Ultraschallbefund
Hoden-Selbstuntersuchung
Monatliche Tastuntersuchung der Hoden auf Veränderungen
Basis-Check
Urinanalyse, Blutdruck, allgemeiner Gesundheitscheck
Prostata-Vorsorge
PSA-Bestimmung, digitale rektale Untersuchung (DRU)
Darmkrebs-Screening
Immunologischer Stuhltest, ggf. Koloskopie
Erweiterte Vorsorge
Regelmäßige Prostata- und Blasenkontrolle, Ultraschall
Prostatakrebs-Früherkennung
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern und verursacht im Frühstadium keine Beschwerden. PSA-Test, Tastuntersuchung und transrektaler Ultraschall bilden die Grundlage der modernen Früherkennung.
- PSA-Bluttest als zentraler Laborwert
- Digitale rektale Untersuchung (DRE)
- Transrektaler Ultraschall (TRUS) der Prostata
- Bei Auffälligkeiten: Weiterleitung zur MRT-Biopsie
Blasenkrebs-Früherkennung
Blasenkrebs betrifft Männer deutlich häufiger als Frauen. Blut im Urin (Hämaturie) ist oft das erste Anzeichen. Regelmäßige Urinuntersuchungen und Ultraschall erkennen Veränderungen frühzeitig.
- Urinanalyse auf Blutbeimengungen (Hämaturie-Screening)
- Ultraschall der Harnblase auf Wandveränderungen
- Erfassung von Risikofaktoren (Rauchen, berufliche Exposition)
- Bei Verdacht: Zystoskopie zur Abklärung
Nierenkrebs- und Hodenkrebs-Vorsorge
Nierenkrebs wird oft als Zufallsbefund im Ultraschall entdeckt. Hodenkrebs ist die häufigste Krebserkrankung junger Männer (20–45 Jahre) mit sehr guten Heilungschancen bei Früherkennung.
- Ultraschall beider Nieren auf Raumforderungen
- Tastuntersuchung und Ultraschall der Hoden
- Anleitung zur regelmäßigen Selbstuntersuchung
- Bei auffälligem Befund: CT oder MRT zur Abklärung
Ablauf Ihrer Krebsvorsorge Mann in der Praxis
- 1
Anamnese und Risikobewertung
Erfassung Ihrer Krankengeschichte und familiären Vorbelastungen für ein individuelles Risikoprofil.
- 2
Labordiagnostik
PSA-Bluttest und Urinuntersuchung, bei Bedarf erweiterte Laborparameter.
- 3
Körperliche Untersuchung
Tastuntersuchung der Prostata (DRE) und bei jüngeren Männern der Hoden.
- 4
Bildgebende Diagnostik
Schmerzfreier Ultraschall von Nieren, Harnblase und Prostata.
- 5
Befundbesprechung und Empfehlung
Besprechung aller Ergebnisse mit Festlegung des weiteren Vorgehens.
Häufige Fragen zu Krebsvorsorge Mann in Wiesbaden
Ab 45 Jahren jährlich; bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40. Die Hodenkrebs-Selbstuntersuchung wird ab dem 20. Lebensjahr empfohlen.
Eine jährliche Untersuchung wird empfohlen. Bei erhöhtem Risiko oder auffälligen Befunden sind kürzere Intervalle sinnvoll.
Allein ist der PSA-Wert kein sicherer Krebsmarker. In Kombination mit Tastuntersuchung und Ultraschall sowie im Verlauf beurteilt, steigt die Aussagekraft deutlich.
Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig; wir informieren Sie vorab transparent.
Wir besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen – von Kontrolluntersuchung über Schnittbildgebung (MRT/CT) bis zur gezielten Gewebeentnahme. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei. Die Tastuntersuchung kann kurz unangenehm sein, dauert aber nur wenige Sekunden.
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Termin vereinbarenMedizinisch geprüft
Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie
Zuletzt geprüft:
Was Krebsvorsorge leisten kann – und was nicht
Früherkennung verbessert die Heilungschancen deutlich, hat aber Grenzen. Wir klären Sie vor jeder Untersuchung darüber auf, damit Sie Nutzen und mögliche Belastungen realistisch abwägen können.
- Kein hundertprozentiger AusschlussAuch eine unauffällige Vorsorgeuntersuchung ist eine Momentaufnahme. Einzelne Tumoren können zwischen zwei Terminen entstehen – deshalb sind regelmäßige Intervalle wichtiger als ein einmaliger Check.
- Falsch-positive BefundeAuffällige Werte oder Tastbefunde stellen sich bei der Abklärung häufig als gutartig heraus. Bis dahin können sie beunruhigen und Folgeuntersuchungen nötig machen.
- ÜberdiagnoseFrüherkennung entdeckt auch Tumoren, die zu Lebzeiten nie Beschwerden verursacht hätten – insbesondere bei der Prostata. Nicht jeder Befund muss behandelt werden; wir besprechen alle Optionen einschließlich aktiver Überwachung.
- Abklärung kann belastenWeiterführende Diagnostik wie Biopsien sind kleine Eingriffe mit eigenen, seltenen Risiken (Blutung, Infektion). Sie erfolgen nur nach gemeinsamer Abwägung.
Welche Untersuchungen in welchem Alter sinnvoll sind, hängt von Ihrem individuellen Risikoprofil ab – etwa familiärer Vorbelastung. Wir erstellen daraus einen persönlichen Vorsorgeplan.
Quellen und Leitlinien
- S3-Leitlinie Prostatakarzinom: Früherkennung, Diagnose und Therapie — Leitlinienprogramm Onkologie / AWMF / Deutsche Gesellschaft für Urologie
- Krebsfrüherkennungs-Richtlinie — Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
- Krebs in Deutschland – Zentrum für Krebsregisterdaten — Robert Koch-Institut
Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.
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