Geschlechtskrankheiten (STI): Diskrete Diagnostik und Behandlung in Wiesbaden
Sexuell übertragbare Infektionen (STI) sind gut behandelbar – wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Wir bieten diskrete Testung, schnelle Ergebnisse und vertrauliche Behandlung.
- Diskret und vertraulich – wir nehmen Ihren Datenschutz ernst
- Umfassende Testung auf alle relevanten Erreger
- Schnelle Ergebnisse und sofortiger Therapiebeginn bei positivem Befund

Privatpraxis
Dr. med. Feroz Afghanyar
Bewertung
4.9/5 · 127
Geschlechtskrankheiten in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden
Diskrete Testung
Vertrauliche STI-Tests in geschützter Atmosphäre.
Moderne Labordiagnostik
PCR, Serologie und Kultur für präzise Ergebnisse.
Schnelle Ergebnisse
Befunde innerhalb von 2–5 Werktagen.
Einfühlsame Beratung
Kein Urteil, nur kompetente medizinische Hilfe.
Was sind sexuell übertragbare Infektionen (STI)?
STI werden durch Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht und beim Geschlechtsverkehr übertragen. Viele verlaufen zunächst symptomlos, können unbehandelt aber zu Unfruchtbarkeit oder chronischen Entzündungen führen.
- Chlamydien – häufigste bakterielle STI, oft symptomlos
- Gonorrhoe (Tripper) – Ausfluss und Brennen
- Syphilis – verläuft in Stadien, gut behandelbar
- HPV, Herpes, HIV und Hepatitis B/C
- Chlamydien
- Gonorrhoe
- Syphilis
Gut behandelbar mit Antibiotika
- HPV
- Herpes (HSV)
- HIV
- Hepatitis B
Antivirale Therapie / Impfung
- Trichomonaden
- Filzläuse
Gezielte antiparasitäre Therapie
Häufige sexuell übertragbare Infektionen
Je früher eine STI erkannt wird, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten. Bakterielle STI sind heilbar, virale erfordern teils dauerhafte Therapie.
- Chlamydien: Oft symptomlos, kann zu Unfruchtbarkeit führen
- Gonorrhoe: Ausfluss, Brennen, zunehmende Resistenzen
- Syphilis: Verläuft in Stadien, gut mit Penicillin behandelbar
- HPV, Herpes, HIV und Hepatitis B/C
Symptome erkennen
Viele STI verlaufen zunächst symptomlos. Regelmäßige Tests bei wechselnden Partnern sind daher besonders wichtig.
- Ungewöhnlicher Ausfluss oder Brennen beim Wasserlassen
- Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen genital
- Geschwüre, Bläschen oder Warzen im Intimbereich
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Diagnostik im Detail
Unsere STI-Diagnostik umfasst verschiedene Testverfahren, individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Moderne Labormethoden erkennen Infektionen auch ohne Symptome.
- PCR-Test: Hochsensitiver Nachweis aus Abstrich oder Urin
- Serologie: Antikörper gegen HIV, Syphilis, Hepatitis
- Abstrich: Urethral, anal oder oral je nach Risikoprofil
- Schnelltest: Ausgewählte Erreger am selben Tag
Kosten der STI-Diagnostik
Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ und richtet sich nach dem Testumfang. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten bei Symptomen in der Regel.
Wir beraten Sie vorab transparent zu den Kosten. Ein individuelles Testpanel wird im Gespräch zusammengestellt.
Ablauf Ihrer Geschlechtskrankheiten in der Praxis
- 1
Vertrauliches Beratungsgespräch
Diskretes Gespräch zu Symptomen, Risikofaktoren und gewünschtem Testumfang.
- 2
Abstrich und Blutentnahme
Abstrich, Blutentnahme und/oder Urinprobe – schnell und schmerzarm.
- 3
Laboranalyse
Analyse mittels PCR, Serologie und Kultur mit Ergebnissen in wenigen Werktagen.
- 4
Befundbesprechung
Persönliche, vertrauliche Besprechung aller Ergebnisse mit sofortigem Therapiestart bei Bedarf.
- 5
Gezielte Therapie
Antibiotika oder antivirale Medikamente plus empfohlene Partnermitbehandlung.
STI in Deutschland
Häufig
STI-Infektionen
Sexuell übertragbare Infektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten weltweit
Oft
Symptomlos
Viele STI verlaufen anfangs ohne spürbare Beschwerden und bleiben daher unerkannt
Gut
Behandelbar
Bakterielle STI sind mit Antibiotika heilbar, virale STI sind gut kontrollierbar
2–5
Werktage
In der Regel liegen Laborergebnisse innerhalb weniger Werktage vor
Sollte ich mich testen lassen?
Beantworten Sie die folgenden Fragen für eine erste Einschätzung – kein Ersatz für eine ärztliche Beratung.
Häufige Fragen zu Geschlechtskrankheiten in Wiesbaden
Ja, absolute Diskretion ist selbstverständlich. Nur Sie persönlich erhalten die Ergebnisse – keine Mitteilung an Dritte.
Wir testen auf Chlamydien, Gonorrhoe, Syphilis, HIV, Hepatitis B/C, HPV und Herpes genitalis. Der Umfang wird individuell abgestimmt.
Laborergebnisse liegen in 2–5 Werktagen vor. Für ausgewählte Erreger gibt es Schnelltests am selben Tag.
Bei positivem Befund empfehlen wir dringend eine Partnertestung und Mitbehandlung, um Wiederansteckung zu vermeiden.
Ja, besonders Chlamydien, HPV und HIV verlaufen oft symptomlos. Regelmäßige Tests bei wechselnden Partnern sind daher sinnvoll.
Bakterielle STI sind mit Antibiotika heilbar. Virale Infektionen wie HIV oder Herpes sind nicht heilbar, aber gut kontrollierbar.
Ja, ein STI-Screening ist auch ohne Symptome sinnvoll – etwa als Routine-Check oder vor einer neuen Beziehung.
Ja, wir beraten zur HPV-Impfung, die vor krebsverursachenden HPV-Typen schützt. Eine Impfung kann auch im Erwachsenenalter sinnvoll sein.
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Termin vereinbarenMedizinisch geprüft
Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie
Zuletzt geprüft:
Grenzen der STI-Diagnostik – das diagnostische Fenster
Abstrich, Urin- und Bluttests sind risikoarm. Die wichtigste Fehlerquelle ist der Zeitpunkt: Direkt nach einem Risikokontakt kann ein Test negativ ausfallen, obwohl eine Infektion vorliegt.
- Diagnostisches Fenster beachtenJeder Erreger hat eine eigene Nachweisgrenze: Chlamydien und Gonokokken sind meist nach ein bis zwei Wochen nachweisbar, ein HIV-Labortest ist erst sechs Wochen nach dem Risikokontakt sicher aussagekräftig, Syphilis-Antikörper können bis zu zwölf Wochen brauchen. Ein zu früher Test kann falsch-negativ sein – wir planen den richtigen Testzeitpunkt mit Ihnen.
- Partnerbehandlung ist entscheidendWird nur ein Partner behandelt, kommt es häufig zur gegenseitigen Wiederansteckung (Ping-Pong-Effekt). Zur wirksamen Therapie gehört deshalb immer die Mituntersuchung und -behandlung der Partner.
- Ein negativer Test schützt nichtEin Testergebnis beschreibt die Vergangenheit, nicht die Zukunft. Bei neuen Risikokontakten ist eine erneute Testung sinnvoll – Kondome bleiben der wichtigste Schutz.
- Antibiotika-Nebenwirkungen und ResistenzenDie Behandlung bakterieller STI ist in der Regel gut verträglich. Bei Gonokokken nehmen Resistenzen weltweit zu – deshalb testen wir gezielt nach und kontrollieren den Therapieerfolg.
Alle Untersuchungen und Befunde unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Wir beraten Sie diskret und ohne Wertung – auch zur HIV-PrEP und zu Impfungen (Hepatitis A/B, HPV).
Quellen und Leitlinien
- S2k-Leitlinie: Sexuell übertragbare Infektionen (STI) – Beratung, Diagnostik, Therapie — AWMF / Deutsche STI-Gesellschaft (DSTIG)
- WHO Fact Sheet: Sexually Transmitted Infections (STIs) — Weltgesundheitsorganisation (WHO)
- Liebesleben – Informationen zu sexuell übertragbaren Infektionen — Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.
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