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Schnelle DiagnostikGezielte TherapieFür Männer und Frauen

Harnwegsinfekt und Blasenentzündung in Wiesbaden behandeln

Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Wir bieten schnelle Urindiagnostik und gezielte, leitliniengerechte Antibiotikatherapie – für Männer, Frauen und Kinder.

  • Sofortige Urindiagnostik in der Praxis
  • Gezielte Antibiotikatherapie nach Erregerbestimmung
  • Beratung zur Vorbeugung wiederkehrender Infekte
Urologie am Kurhaus – Privatpraxis für Urologie in Wiesbaden
Ihre Vorteile

Harnwegsinfekte in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden

Schnelle Diagnose

Urinanalyse und Antibiogramm für gezielte Behandlung.

Effektive Therapie

Antibiotische Behandlung nach Erregerbestimmung.

Rezidivprophylaxe

Individuelle Strategien gegen wiederkehrende Infektionen.

Für Frauen und Männer

Geschlechtsspezifische Diagnostik und Beratung.

Was ist das?

Was ist ein Harnwegsinfekt?

Ein Harnwegsinfekt (HWI) ist eine bakterielle Infektion der Harnwege – von der Harnröhre über die Blase bis zum Nierenbecken. Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Typische Symptome sind Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und Unterbauchschmerzen.

  • Blasenentzündung (Zystitis) – häufigste Form
  • Harnröhrenentzündung (Urethritis) – oft durch STI-Erreger
  • Nierenbeckenentzündung – ernste Komplikation
  • Rezidivierende Infekte erfordern gezielte Abklärung

Arten von Harnwegsinfekten

Harnwegsinfekte unterscheiden sich nach Lokalisation und Schweregrad. Die richtige Einordnung bestimmt Diagnostik und Therapie.

  • Blasenentzündung: Brennen, Harndrang, Unterbauchschmerzen
  • Harnröhrenentzündung: Ausfluss, Juckreiz, Brennen
  • Nierenbeckenentzündung: Fieber, Flankenschmerzen
  • Rezidivierende Infekte erfordern Ursachenabklärung
Linke NiereRechte NiereHarnblaseHarnröhre
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Wann sollten Sie zum Urologen?

Bei Brennen und häufigem Harndrang ist ein Arztbesuch ratsam. Bestimmte Warnsignale erfordern eine dringendere Abklärung.

  • Fieber und Flankenschmerzen (Nierenbeteiligung)
  • Blut im Urin (Hämaturie)
  • Wiederkehrende Infekte (mehr als drei pro Jahr)
  • Harnwegsinfekte bei Männern (grundsätzlich kompliziert)

Harnwegsinfekte bei Männern

Bei Männern gelten Harnwegsinfekte grundsätzlich als kompliziert. Häufig liegt eine anatomische Ursache zugrunde, etwa eine Prostatavergrößerung oder Restharnbildung.

  • Grundsätzlich als kompliziert einzustufen
  • Begleitende Prostatitis möglich
  • Erweiterte Diagnostik mit Ultraschall empfohlen
  • Längere Antibiotikatherapie oft erforderlich
Kosten und Erstattung

Kosten

Die Diagnostik und Behandlung von Harnwegsinfekten wird nach GOÄ abgerechnet. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig.

Selbstzahler erhalten vorab eine transparente Kosteninformation.

Ablauf

Ablauf Ihrer Harnwegsinfekte in der Praxis

  1. 1

    Anamnese

    Erfassung von Beschwerden, Vorgeschichte, Risikofaktoren und früheren Infekten.

  2. 2

    Urindiagnostik

    Urin-Schnelltest mit Ergebnis in Minuten, bei Bedarf Urinkultur zur Erregerbestimmung.

  3. 3

    Ultraschall

    Untersuchung von Nieren und Blase bei kompliziertem Verlauf oder wiederkehrenden Infekten.

  4. 4

    Antibiogramm

    Bestimmung der wirksamen Antibiotika zur gezielten Therapie ohne Resistenzrisiko.

  5. 5

    Therapie

    Gezieltes Antibiotikum plus Beratung zur Vorbeugung weiterer Infekte.

Zahlen und Fakten

Harnwegsinfekte auf einen Blick

Häufigste

Bakterielle Infektion

Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten in der ärztlichen Praxis

Frauen

Besonders betroffen

Jede zweite Frau erkrankt mindestens einmal im Leben an einer Blasenentzündung

1–3 Tage

Schnelle Besserung

Bei gezielter Antibiotikatherapie tritt die Besserung in der Regel rasch ein

Sofort

Urindiagnostik

Urin-Schnelltest in der Praxis liefert erste Ergebnisse innerhalb weniger Minuten

Habe ich einen Harnwegsinfekt?

Beantworten Sie die folgenden Fragen für eine erste Einschätzung – kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose.

Wissenswertes

Häufige Fragen zu Harnwegsinfekte in Wiesbaden

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.

Termin vereinbaren

Medizinisch geprüft

Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie

Zuletzt geprüft:

Risiken und Nebenwirkungen der Therapie

Harnwegsinfekte werden meist mit Antibiotika behandelt – schnelle Hilfe, aber nicht ohne Begleitwirkungen. Wir wählen das Antibiotikum gezielt nach Erreger und Resistenzlage aus.

  • Magen-Darm-BeschwerdenÜbelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen sind die häufigsten Nebenwirkungen oraler Antibiotika.
  • PilzinfektionenAntibiotika können die natürliche Schleimhautflora stören – Vaginalpilz oder Mundsoor sind möglich.
  • Allergische ReaktionenHautausschlag, in seltenen Fällen schwerwiegender Schock – wir erfragen vorher bekannte Allergien.
  • ResistenzentwicklungWiederholte unkritische Antibiotikagabe fördert resistente Erreger – deshalb gezielte Diagnostik per Urinkultur.
  • Aufsteigender Infekt (Pyelonephritis)Unbehandelte oder nicht ausreichend therapierte Infekte können das Nierenbecken befallen – Fieber und Flankenschmerzen sind Warnsignale.

Bei rezidivierenden Infekten (≥ 2 pro Halbjahr oder ≥ 3 pro Jahr) suchen wir nach der Ursache statt jedes Mal nur Symptome zu behandeln.

Quellen und Leitlinien

Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.

Noch eine Frage?

Schnell-Anfrage zu „Harnwegsinfekte"

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