Harnwegsinfekt und Blasenentzündung in Wiesbaden behandeln
Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Wir bieten schnelle Urindiagnostik und gezielte, leitliniengerechte Antibiotikatherapie – für Männer, Frauen und Kinder.
- Sofortige Urindiagnostik in der Praxis
- Gezielte Antibiotikatherapie nach Erregerbestimmung
- Beratung zur Vorbeugung wiederkehrender Infekte

Privatpraxis
Dr. med. Feroz Afghanyar
Bewertung
4.9/5 · 127
Harnwegsinfekte in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden
Schnelle Diagnose
Urinanalyse und Antibiogramm für gezielte Behandlung.
Effektive Therapie
Antibiotische Behandlung nach Erregerbestimmung.
Rezidivprophylaxe
Individuelle Strategien gegen wiederkehrende Infektionen.
Für Frauen und Männer
Geschlechtsspezifische Diagnostik und Beratung.
Was ist ein Harnwegsinfekt?
Ein Harnwegsinfekt (HWI) ist eine bakterielle Infektion der Harnwege – von der Harnröhre über die Blase bis zum Nierenbecken. Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Typische Symptome sind Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang und Unterbauchschmerzen.
- Blasenentzündung (Zystitis) – häufigste Form
- Harnröhrenentzündung (Urethritis) – oft durch STI-Erreger
- Nierenbeckenentzündung – ernste Komplikation
- Rezidivierende Infekte erfordern gezielte Abklärung
Arten von Harnwegsinfekten
Harnwegsinfekte unterscheiden sich nach Lokalisation und Schweregrad. Die richtige Einordnung bestimmt Diagnostik und Therapie.
- Blasenentzündung: Brennen, Harndrang, Unterbauchschmerzen
- Harnröhrenentzündung: Ausfluss, Juckreiz, Brennen
- Nierenbeckenentzündung: Fieber, Flankenschmerzen
- Rezidivierende Infekte erfordern Ursachenabklärung
Wann sollten Sie zum Urologen?
Bei Brennen und häufigem Harndrang ist ein Arztbesuch ratsam. Bestimmte Warnsignale erfordern eine dringendere Abklärung.
- Fieber und Flankenschmerzen (Nierenbeteiligung)
- Blut im Urin (Hämaturie)
- Wiederkehrende Infekte (mehr als drei pro Jahr)
- Harnwegsinfekte bei Männern (grundsätzlich kompliziert)
Harnwegsinfekte bei Männern
Bei Männern gelten Harnwegsinfekte grundsätzlich als kompliziert. Häufig liegt eine anatomische Ursache zugrunde, etwa eine Prostatavergrößerung oder Restharnbildung.
- Grundsätzlich als kompliziert einzustufen
- Begleitende Prostatitis möglich
- Erweiterte Diagnostik mit Ultraschall empfohlen
- Längere Antibiotikatherapie oft erforderlich
Kosten
Die Diagnostik und Behandlung von Harnwegsinfekten wird nach GOÄ abgerechnet. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig.
Selbstzahler erhalten vorab eine transparente Kosteninformation.
Ablauf Ihrer Harnwegsinfekte in der Praxis
- 1
Anamnese
Erfassung von Beschwerden, Vorgeschichte, Risikofaktoren und früheren Infekten.
- 2
Urindiagnostik
Urin-Schnelltest mit Ergebnis in Minuten, bei Bedarf Urinkultur zur Erregerbestimmung.
- 3
Ultraschall
Untersuchung von Nieren und Blase bei kompliziertem Verlauf oder wiederkehrenden Infekten.
- 4
Antibiogramm
Bestimmung der wirksamen Antibiotika zur gezielten Therapie ohne Resistenzrisiko.
- 5
Therapie
Gezieltes Antibiotikum plus Beratung zur Vorbeugung weiterer Infekte.
Harnwegsinfekte auf einen Blick
Häufigste
Bakterielle Infektion
Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten in der ärztlichen Praxis
Frauen
Besonders betroffen
Jede zweite Frau erkrankt mindestens einmal im Leben an einer Blasenentzündung
1–3 Tage
Schnelle Besserung
Bei gezielter Antibiotikatherapie tritt die Besserung in der Regel rasch ein
Sofort
Urindiagnostik
Urin-Schnelltest in der Praxis liefert erste Ergebnisse innerhalb weniger Minuten
Habe ich einen Harnwegsinfekt?
Beantworten Sie die folgenden Fragen für eine erste Einschätzung – kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose.
Häufige Fragen zu Harnwegsinfekte in Wiesbaden
Bei unkomplizierten Infekten tritt eine Besserung meist innerhalb von 1–3 Tagen ein. Wichtig: Das Antibiotikum immer wie verordnet bis zum Ende einnehmen.
Bei leichten Infekten können pflanzliche Mittel und erhöhte Trinkmenge ausreichen. Das besprechen wir individuell je nach Schwere und Risikofaktoren.
Die Ursachen reichen von anatomischen Faktoren über hormonelle Veränderungen bis zu Verhaltensgewohnheiten. Eine urologische Abklärung hilft, die passende Präventionsstrategie zu finden.
In der Regel nein – die Bakterien stammen meist aus der eigenen Darmflora. Ausnahme: Harnröhrenentzündungen durch sexuell übertragbare Erreger.
Ja. Harnwegsinfekte bei Männern gelten als kompliziert und erfordern eine gründliche Abklärung zum Ausschluss von Prostataerkrankungen.
Unterer Infekt betrifft Blase und Harnröhre (Brennen, Harndrang). Ein oberer Infekt (Nierenbeckenentzündung) geht mit Fieber und Flankenschmerzen einher.
Bei Beschwerden über zwei Tage, Verschlechterung, Fieber, Blut im Urin oder wiederkehrenden Infekten. Männer sollten jeden Harnwegsinfekt abklären lassen.
Ausreichend trinken spült die Harnwege durch und schwemmt Bakterien aus. Empfohlen werden mindestens 1,5–2 Liter pro Tag.
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Termin vereinbarenMedizinisch geprüft
Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie
Zuletzt geprüft:
Risiken und Nebenwirkungen der Therapie
Harnwegsinfekte werden meist mit Antibiotika behandelt – schnelle Hilfe, aber nicht ohne Begleitwirkungen. Wir wählen das Antibiotikum gezielt nach Erreger und Resistenzlage aus.
- Magen-Darm-BeschwerdenÜbelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen sind die häufigsten Nebenwirkungen oraler Antibiotika.
- PilzinfektionenAntibiotika können die natürliche Schleimhautflora stören – Vaginalpilz oder Mundsoor sind möglich.
- Allergische ReaktionenHautausschlag, in seltenen Fällen schwerwiegender Schock – wir erfragen vorher bekannte Allergien.
- ResistenzentwicklungWiederholte unkritische Antibiotikagabe fördert resistente Erreger – deshalb gezielte Diagnostik per Urinkultur.
- Aufsteigender Infekt (Pyelonephritis)Unbehandelte oder nicht ausreichend therapierte Infekte können das Nierenbecken befallen – Fieber und Flankenschmerzen sind Warnsignale.
Bei rezidivierenden Infekten (≥ 2 pro Halbjahr oder ≥ 3 pro Jahr) suchen wir nach der Ursache statt jedes Mal nur Symptome zu behandeln.
Quellen und Leitlinien
- S3-Leitlinie Unkomplizierte Harnwegsinfektionen — AWMF / Deutsche Gesellschaft für Urologie
- EAU Guidelines on Urological Infections — European Association of Urology
- RKI – Antibiotika-Resistenz und -Verbrauch — Robert Koch-Institut
Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.
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