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Ab 45 JahrenPSA-TestUltraschall-Diagnostik

Prostata-Vorsorge in Wiesbaden – PSA, DRE und Ultraschall

Die Prostata-Vorsorge gehört zu den wichtigsten Früherkennungsuntersuchungen für Männer. Wir kombinieren PSA-Bluttest, Tastuntersuchung (DRE) und transrektalen Ultraschall (TRUS) zu einer umfassenden Diagnostik.

  • Umfassende Vorsorge mit PSA-Test, Ultraschall und Tastuntersuchung
  • Persönliche Beratung und Befundbesprechung durch den Facharzt
  • Erweiterte Sprechzeiten – auch abends und samstags
Urologie am Kurhaus – Privatpraxis für Urologie in Wiesbaden
Ihre Vorteile

Prostata-Vorsorge in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden

Moderne Diagnostik

PSA-Test, Ultraschall und Tastuntersuchung für maximale Sicherheit.

Ab 45 empfohlen

Bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40 Jahren sinnvoll.

Schmerzfrei

Die Vorsorgeuntersuchung ist schonend und dauert nur 20–30 Minuten.

Früherkennung rettet Leben

Frühzeitig erkannt ist Prostatakrebs in den meisten Fällen heilbar.

Was ist das?

Warum ist Prostata-Vorsorge wichtig?

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland und verursacht im Frühstadium keine Beschwerden. Regelmäßige Vorsorge ermöglicht die Erkennung in heilbaren Stadien mit sehr guten Behandlungschancen.

  • Im Frühstadium keine Symptome – nur durch Vorsorge erkennbar
  • Ab 45 Jahren empfohlen, bei Familienbelastung ab 40
  • Moderne, schonende und präzise Diagnoseverfahren
  • Erweiterte Vorsorge über die gesetzliche Leistung hinaus
1TastuntersuchungDigital-rektale Untersuchung2PSA-BluttestProstataspezifisches Antigen3UltraschallTransrektale Sonographie

Warum Vorsorge wichtig ist

Prostatakrebs entwickelt sich meist langsam und verursacht über Jahre keine Beschwerden. Die Früherkennung ermöglicht eine Diagnose, wenn die Heilungschancen am besten sind. Auch gutartige Vergrößerungen (BPH) werden so frühzeitig erkannt.

  • Früherkennung verbessert die Heilungschancen erheblich
  • Symptomlose Frühstadien nur durch Vorsorge erkennbar
  • Auch gutartige Vergrößerungen werden entdeckt
  • Regelmäßige Kontrolle ermöglicht Verlaufsbeobachtung

Was wird untersucht?

Unsere erweiterte Vorsorge kombiniert PSA-Bluttest, digitale rektale Untersuchung (DRE) und transrektalen Ultraschall (TRUS). Bei auffälligen Befunden kann eine MRT-Fusionsbiopsie gezielt verdächtige Areale untersuchen.

  • PSA-Test: Blutuntersuchung auf prostataspezifisches Antigen
  • DRE: Rektale Tastuntersuchung der Prostata
  • TRUS: Transrektaler Ultraschall zur Bildgebung
  • MRT-Fusionsbiopsie bei auffälligen Befunden

Ab welchem Alter zur Vorsorge?

Ab 45 Jahren wird eine jährliche Vorsorge empfohlen. Bei familiärer Belastung (Prostatakrebs bei Vater, Bruder oder Großvater) bereits ab 40 Jahren. Bei Beschwerden ist ein Urologenbesuch unabhängig vom Alter ratsam.

  • Ab 45 Jahren: Jährliche Vorsorge empfohlen
  • Ab 40 Jahren: Bei familiärer Vorbelastung
  • Bei Beschwerden: Unabhängig vom Alter zum Urologen
  • Jährliche Kontrolle ermöglicht Verlaufsbeobachtung
Kosten und Erstattung

Kosten der Prostata-Vorsorge

Die erweiterte Vorsorge ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab und informieren Sie transparent über alle Kosten.

Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten der erweiterten Vorsorge in der Regel vollständig. Selbstzahler sind herzlich willkommen.

Ablauf

Ablauf Ihrer Prostata-Vorsorge in der Praxis

  1. 1

    Anamnese und Beratung

    Erfassung Ihrer Krankengeschichte, familiärer Vorbelastungen und individueller Risikofaktoren.

  2. 2

    Klinische Untersuchung (DRE)

    Bewährte Tastuntersuchung der Prostata – dauert nur wenige Sekunden.

  3. 3

    PSA-Bluttest

    Einfache Blutentnahme zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA).

  4. 4

    Transrektaler Ultraschall (TRUS)

    Bildgebende Beurteilung von Größe, Form und Struktur der Prostata.

  5. 5

    Befundbesprechung und Empfehlung

    Ausführliche Besprechung aller Ergebnisse und ggf. Einleitung weiterführender Diagnostik.

Zahlen und Fakten

Prostata-Vorsorge auf einen Blick

Ab 45

Empfohlenes Alter

Fachgesellschaften empfehlen die jährliche Vorsorge ab 45 Jahren, bei Risikofaktoren ab 40.

20–30 Min.

Untersuchungsdauer

Die komplette Vorsorgeuntersuchung inklusive Beratung dauert etwa 20 bis 30 Minuten.

Jährlich

Empfohlener Rhythmus

Eine jährliche Kontrolle ermöglicht die Beobachtung von Veränderungen im Zeitverlauf.

3 Methoden

Kombinierte Diagnostik

PSA-Bluttest, Tastuntersuchung und Ultraschall ergeben zusammen ein aussagekräftiges Bild.

Gesetzliche Vorsorge vs. Erweiterte Privatvorsorge

Die gesetzliche Prostata-Vorsorge umfasst ab 45 Jahren nur die Tastuntersuchung. Unsere erweiterte Vorsorge bietet Ihnen deutlich mehr Sicherheit durch zusätzliche Diagnoseverfahren.

Kriterium
Gesetzliche Vorsorge
Kassenleistung ab 45
Erweiterte Privatvorsorge
Unsere Praxis
Tastuntersuchung (DRE)
PSA-Bluttest
Transrektaler Ultraschall
Individuelle Risikobeurteilung
Eingeschränkt
Umfassend
Verlaufskontrolle der PSA-Werte
Weiterführende Diagnostik bei Bedarf
Überweisung nötig
Direkter Zugang

Sollte ich zur Prostata-Vorsorge?

Beantworten Sie die folgenden Fragen, um eine erste Einschätzung zu erhalten, ob eine Vorsorgeuntersuchung für Sie sinnvoll ist. Diese Selbsteinschätzung ersetzt keine ärztliche Beratung.

Wissenswertes

Häufige Fragen zu Prostata-Vorsorge in Wiesbaden

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.

Termin vereinbaren

Medizinisch geprüft

Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie

Zuletzt geprüft:

Grenzen und Risiken der Früherkennung

Prostata-Vorsorge ist sinnvoll – aber kein Test ist perfekt. Damit Sie informiert entscheiden können, sprechen wir die Grenzen von PSA-Wert und Tastuntersuchung offen an.

  • Falsch-positive BefundeEin erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht automatisch Krebs – auch eine Prostataentzündung, gutartige Vergrößerung, Radfahren oder eine Ejakulation kurz vor der Blutabnahme können den Wert anheben.
  • Falsch-negative BefundeEin unauffälliger PSA-Wert schließt ein Karzinom nicht vollständig aus. Deshalb kombinieren wir Laborwert, Tastbefund und Ultraschall statt uns auf einen einzelnen Wert zu verlassen.
  • ÜberdiagnoseDie Früherkennung findet auch langsam wachsende Tumoren, die nie Beschwerden verursacht hätten. Nicht jeder Befund braucht sofort eine Therapie – die aktive Überwachung (Active Surveillance) ist eine leitliniengerechte Option.
  • Belastung durch FolgeuntersuchungenAuffällige Werte können eine MRT oder Biopsie nach sich ziehen. Eine Biopsie ist ein kleiner Eingriff mit Infektions- und Blutungsrisiko – wir besprechen vorab, ob sie wirklich notwendig ist.

Ob und in welchem Intervall die PSA-basierte Vorsorge für Sie sinnvoll ist, klären wir individuell nach Alter, familiärer Vorbelastung und Ihren Präferenzen – ergebnisoffen und ohne Druck.

Quellen und Leitlinien

Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.

Noch eine Frage?

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