Prostata-Vorsorge in Wiesbaden – PSA, DRE und Ultraschall
Die Prostata-Vorsorge gehört zu den wichtigsten Früherkennungsuntersuchungen für Männer. Wir kombinieren PSA-Bluttest, Tastuntersuchung (DRE) und transrektalen Ultraschall (TRUS) zu einer umfassenden Diagnostik.
- Umfassende Vorsorge mit PSA-Test, Ultraschall und Tastuntersuchung
- Persönliche Beratung und Befundbesprechung durch den Facharzt
- Erweiterte Sprechzeiten – auch abends und samstags

Privatpraxis
Dr. med. Feroz Afghanyar
Bewertung
4.9/5 · 127
Prostata-Vorsorge in der Urologie am Kurhaus Wiesbaden
Moderne Diagnostik
PSA-Test, Ultraschall und Tastuntersuchung für maximale Sicherheit.
Ab 45 empfohlen
Bei familiärer Vorbelastung bereits ab 40 Jahren sinnvoll.
Schmerzfrei
Die Vorsorgeuntersuchung ist schonend und dauert nur 20–30 Minuten.
Früherkennung rettet Leben
Frühzeitig erkannt ist Prostatakrebs in den meisten Fällen heilbar.
Warum ist Prostata-Vorsorge wichtig?
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland und verursacht im Frühstadium keine Beschwerden. Regelmäßige Vorsorge ermöglicht die Erkennung in heilbaren Stadien mit sehr guten Behandlungschancen.
- Im Frühstadium keine Symptome – nur durch Vorsorge erkennbar
- Ab 45 Jahren empfohlen, bei Familienbelastung ab 40
- Moderne, schonende und präzise Diagnoseverfahren
- Erweiterte Vorsorge über die gesetzliche Leistung hinaus
Warum Vorsorge wichtig ist
Prostatakrebs entwickelt sich meist langsam und verursacht über Jahre keine Beschwerden. Die Früherkennung ermöglicht eine Diagnose, wenn die Heilungschancen am besten sind. Auch gutartige Vergrößerungen (BPH) werden so frühzeitig erkannt.
- Früherkennung verbessert die Heilungschancen erheblich
- Symptomlose Frühstadien nur durch Vorsorge erkennbar
- Auch gutartige Vergrößerungen werden entdeckt
- Regelmäßige Kontrolle ermöglicht Verlaufsbeobachtung
Was wird untersucht?
Unsere erweiterte Vorsorge kombiniert PSA-Bluttest, digitale rektale Untersuchung (DRE) und transrektalen Ultraschall (TRUS). Bei auffälligen Befunden kann eine MRT-Fusionsbiopsie gezielt verdächtige Areale untersuchen.
- PSA-Test: Blutuntersuchung auf prostataspezifisches Antigen
- DRE: Rektale Tastuntersuchung der Prostata
- TRUS: Transrektaler Ultraschall zur Bildgebung
- MRT-Fusionsbiopsie bei auffälligen Befunden
Ab welchem Alter zur Vorsorge?
Ab 45 Jahren wird eine jährliche Vorsorge empfohlen. Bei familiärer Belastung (Prostatakrebs bei Vater, Bruder oder Großvater) bereits ab 40 Jahren. Bei Beschwerden ist ein Urologenbesuch unabhängig vom Alter ratsam.
- Ab 45 Jahren: Jährliche Vorsorge empfohlen
- Ab 40 Jahren: Bei familiärer Vorbelastung
- Bei Beschwerden: Unabhängig vom Alter zum Urologen
- Jährliche Kontrolle ermöglicht Verlaufsbeobachtung
Kosten der Prostata-Vorsorge
Die erweiterte Vorsorge ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab und informieren Sie transparent über alle Kosten.
Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten der erweiterten Vorsorge in der Regel vollständig. Selbstzahler sind herzlich willkommen.
Ablauf Ihrer Prostata-Vorsorge in der Praxis
- 1
Anamnese und Beratung
Erfassung Ihrer Krankengeschichte, familiärer Vorbelastungen und individueller Risikofaktoren.
- 2
Klinische Untersuchung (DRE)
Bewährte Tastuntersuchung der Prostata – dauert nur wenige Sekunden.
- 3
PSA-Bluttest
Einfache Blutentnahme zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA).
- 4
Transrektaler Ultraschall (TRUS)
Bildgebende Beurteilung von Größe, Form und Struktur der Prostata.
- 5
Befundbesprechung und Empfehlung
Ausführliche Besprechung aller Ergebnisse und ggf. Einleitung weiterführender Diagnostik.
Prostata-Vorsorge auf einen Blick
Ab 45
Empfohlenes Alter
Fachgesellschaften empfehlen die jährliche Vorsorge ab 45 Jahren, bei Risikofaktoren ab 40.
20–30 Min.
Untersuchungsdauer
Die komplette Vorsorgeuntersuchung inklusive Beratung dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
Jährlich
Empfohlener Rhythmus
Eine jährliche Kontrolle ermöglicht die Beobachtung von Veränderungen im Zeitverlauf.
3 Methoden
Kombinierte Diagnostik
PSA-Bluttest, Tastuntersuchung und Ultraschall ergeben zusammen ein aussagekräftiges Bild.
Gesetzliche Vorsorge vs. Erweiterte Privatvorsorge
Die gesetzliche Prostata-Vorsorge umfasst ab 45 Jahren nur die Tastuntersuchung. Unsere erweiterte Vorsorge bietet Ihnen deutlich mehr Sicherheit durch zusätzliche Diagnoseverfahren.
| Kriterium | Gesetzliche Vorsorge Kassenleistung ab 45 | Erweiterte Privatvorsorge Unsere Praxis |
|---|---|---|
| Tastuntersuchung (DRE) | ||
| PSA-Bluttest | ||
| Transrektaler Ultraschall | ||
| Individuelle Risikobeurteilung | Eingeschränkt | Umfassend |
| Verlaufskontrolle der PSA-Werte | ||
| Weiterführende Diagnostik bei Bedarf | Überweisung nötig | Direkter Zugang |
Sollte ich zur Prostata-Vorsorge?
Beantworten Sie die folgenden Fragen, um eine erste Einschätzung zu erhalten, ob eine Vorsorgeuntersuchung für Sie sinnvoll ist. Diese Selbsteinschätzung ersetzt keine ärztliche Beratung.
Häufige Fragen zu Prostata-Vorsorge in Wiesbaden
Ab 45 Jahren wird eine jährliche Vorsorge empfohlen. Bei familiärer Vorbelastung (Prostatakrebs bei Vater, Bruder oder Großvater) bereits ab 40 Jahren.
Die Untersuchungen sind in der Regel nicht schmerzhaft. Die Tastuntersuchung dauert nur wenige Sekunden, PSA-Test und Ultraschall sind ebenfalls schmerzfrei.
Ein erhöhter PSA-Wert ist nicht gleichbedeutend mit Krebs. Auch gutartige Vergrößerung oder Entzündungen können den Wert erhöhen. Entscheidend ist die Beurteilung im Verlauf.
Die gesetzliche Vorsorge umfasst nur die Tastuntersuchung. Unsere erweiterte Vorsorge ergänzt PSA-Bluttest und transrektalen Ultraschall für eine deutlich aussagekräftigere Beurteilung.
MRT-Bilder werden mit Echtzeit-Ultraschall überlagert, um verdächtige Areale gezielt zu biopsieren. Kommt nur bei auffälligen Befunden zum Einsatz.
Die gesamte Untersuchung inklusive Beratung und Befundbesprechung dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
Keine besondere Vorbereitung nötig. Bringen Sie vorherige Befunde und eine Medikamentenliste mit. Radfahren am Untersuchungstag vermeiden, da es den PSA-Wert erhöhen kann.
Nein, als Privatpraxis können Sie direkt einen Termin vereinbaren – ohne Überweisung. Privatversicherte und Selbstzahler sind willkommen.
Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.
Termin vereinbarenMedizinisch geprüft
Geprüft von Dr. med. Feroz Afghanyar, Facharzt für Urologie
Zuletzt geprüft:
Grenzen und Risiken der Früherkennung
Prostata-Vorsorge ist sinnvoll – aber kein Test ist perfekt. Damit Sie informiert entscheiden können, sprechen wir die Grenzen von PSA-Wert und Tastuntersuchung offen an.
- Falsch-positive BefundeEin erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht automatisch Krebs – auch eine Prostataentzündung, gutartige Vergrößerung, Radfahren oder eine Ejakulation kurz vor der Blutabnahme können den Wert anheben.
- Falsch-negative BefundeEin unauffälliger PSA-Wert schließt ein Karzinom nicht vollständig aus. Deshalb kombinieren wir Laborwert, Tastbefund und Ultraschall statt uns auf einen einzelnen Wert zu verlassen.
- ÜberdiagnoseDie Früherkennung findet auch langsam wachsende Tumoren, die nie Beschwerden verursacht hätten. Nicht jeder Befund braucht sofort eine Therapie – die aktive Überwachung (Active Surveillance) ist eine leitliniengerechte Option.
- Belastung durch FolgeuntersuchungenAuffällige Werte können eine MRT oder Biopsie nach sich ziehen. Eine Biopsie ist ein kleiner Eingriff mit Infektions- und Blutungsrisiko – wir besprechen vorab, ob sie wirklich notwendig ist.
Ob und in welchem Intervall die PSA-basierte Vorsorge für Sie sinnvoll ist, klären wir individuell nach Alter, familiärer Vorbelastung und Ihren Präferenzen – ergebnisoffen und ohne Druck.
Quellen und Leitlinien
- S3-Leitlinie Prostatakarzinom: Früherkennung, Diagnose und Therapie — Leitlinienprogramm Onkologie / AWMF / Deutsche Gesellschaft für Urologie
- IGeL-Monitor: PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs — Medizinischer Dienst Bund
- Zentrum für Krebsregisterdaten – Prostatakrebs — Robert Koch-Institut
Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Die genannten Verfahren, Risiken und Befunde können im Einzelfall variieren. Eine individuelle Beratung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Urologie ist immer erforderlich.
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